Madonnenkinder: Ein Darmstadt-Krimi

  • Preis: EUR 8,90
  • Autor: Michael Kibler
  • Einband: Broschiert
  • Seitenzahl: 191
  • Verlag: Societäts-Verlag
  • Leserbewertung:

Leserbewertungen:

Interessante Story. Macht neugierig auf mehr.

Michael Kiblers erster Darmstadt-Krimi ist nicht einfach nur ein Krimi. Sehr ergreifend und mit vielen Details wird die Hintergrundstory der Madonnenkinder beschrieben. Auch das Privatleben der Hauptdarsteller kommt nicht zu kurz. Keine Spur von Oberflächlichkeit. Man fühlt sich mittendrin und möchte zu jedem Zeitpunkt wissen wie es weiter geht.

Dass es der erste Roman des Autors ist, merkt man an den wechselnden Schreibstilen und zum Teil eher langen oder ungewöhnlich konstruierten Sätzen. Man hat das Gefühl, dass M. Kibler sich hier ein bisschen ausprobiert hat. Nichtdestotrotz ein sehr interessantes Buch mit spannender Story. Sogar als "Heiner" kann man noch etwas über die Geschichte von Darmstadt dazu lernen.

Nur 4 Sterne - Ortsname Roßdorf falsch!!!!!!!!!

Zugegeben - tolles und unterhaltsames Buch. Ich kann allerdings nur 4 Punkte geben: der Ortsname "Roßdorf" ist bedauerlicherweise der Rechtschreibreform zum Opfer gefallen! Eine Schande! Rossdorf - das geht nun gar nicht .... ein treuer Roßdorfer Bürger!

interessant

Es gibt sicherlich spannendere Bücher. Dennoch ist es eine erfrischende Lektüre, die sich leicht und gut lesen lässt. Wenn man aus em Landkreis Darmstadt kommt, ist es einfach ein Muss. :-)

klasse Buch

Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen und freue mich nun schon auf Zarengold und das 3. Buch von Michael Kibler.
Für mich ein sehr flüssig geschriebenes Buch mit nicht vorhersehbarem Ausgang.
Ich fand des Krimi spannend und natürlich als "Heiner" auch historisch klasse.Weiter so!!

Krimi mit lokalem Bezug

Ich wohne seit ca. 15 Jahren in Darmstadt, also fast schon Pflichtprogramm, den ersten Krimi von Michael Kibler zu lesen, der in der Stadt der "Heiner" spielt. Die FAZ schreibt "....für das heimische Publikum ein Vergnügen!"
Also, wenn man sich in Darmstadt heimisch fühlt, ist es schon ein netter Bonus, die im Buch beschriebenen Örtlichkeiten zu kennen. Doch für den Ortsfremden ist es einfach zu viel Beschreibung, mit der er weniger anfangen kann (außer vielleicht dem Impuls, mal das schöne Darmstadt zu besuchen und näher kennen zu lernen).
Die Holbein Madonna befindet sich unterdessen gar nicht mehr in Darmstadt. Sie bildet aber den Aufhänger zu einem Krimi, der historische Bezüge (die sogenannten "Madonnenkinder", die in den Nachkriegsjahren aus dem zerbombten Darmstadt zur Erholung in die Schweiz geschickt wurden) mit zunächst einem Tötungsdelikt im heutigen Darmstadt verbindet. Daneben taucht aus der Vergangenheit der ermittelten Kommissarin Margot Hesgart ein Mann auf, der sie erneut umwirbt, aber mehr Anklang bei ihrem erwachsenen Sohn, als bei ihr findet. Und der Vater von Margot ist auch noch irgendwie in das Geschehen verstrickt. Lange bleibt alles im Dunkeln, es gibt falsche Verdächtigungen und letztendlich einen dramatischen Show-Down.

Im vorliegenden Buch wurden meiner Meinung nach die üblichen Zutaten für einen Krimi mit der Kulisse der eigentlich gemütlichen südhessischen Kleinstadt gemixt. Dabei herausgekommen ist ein durchschnittlicher Cocktail, der durchaus zu unterhalten weiß.


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